Vor zehn Jahren war das steile, unzugängliche Weingebiet nordwestlich von Tarragona auf keiner Spanienkarte zu finden. Vor der Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts gab es hier 5000 ha Rebland, das zum Teil von Ordensbrüdern gepflegt wurde. Eine Handvoll Idealisten unter der Leitung von René Barbier erweckte die vernachlässigten Weinberge 1979 zu neuem Leben, und heute gedeihen im schwarzen Schieferboden neben alten Cariñena- und Garnacha-Stöcken auch Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot. Die Weine sind kräftig, dicht und benötigen einige Jahre Lagerung, um ihr tolles Potenzial zu entfalten.